Große Namen und spannende Themen auf dem New Business Summit

Event von Meyle+Müller und apollon begeistert Gäste

Pressemeldung der Firma apollon GmbH+Co. KG
Meyle+Müller-Geschäftsführer Norbert Weckerle (links) und Eugen Müller (rechts) im Gespräch mit Norbert Haug (Mitte)


„Simplexity – Komplexität beherrschen, Kunden begeistern“. So lautete die Überschrift des New Business Summit 2016 von Meyle+Müller und ihrem Tochterunternehmen apollon im Congress-Centrum Pforzheim. Um es vorwegzunehmen: Die rund 250 Gäste aus ganz Deutschland waren begeistert.

Martin Groß-Albenhausen, Moderator des New Business Summit 2016 und stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel, bringt es zum Abschluss auf den Punkt: „Die Besucher bekommen eine kreative Atempause, sie schnuppern frischen Wind und fahren mit mehr und frischen Ideen nach Hause.“

„Simplexity“ – mit diesem Kunstwort aus Simplizität und Komplexität beschreiben Meyle+Müller und apollon die Herausforderung im digitalen Zeitalter: Komplexe, meist technische Vorgänge so zu beherrschen, dass die Konsumenten möglichst nichts davon mitbekommen. Oder wie es apollon-Geschäftführer Norbert Weckerle in den Begrüßungsworten ausdrückt: „Es geht um die Kunst, die steigende Komplexität in den Geschäftsprozessen nach vorne, in Richtung Kunde, möglichst einfach zu gestalten, dadurch die Erwartungshaltung zu übertreffen und den Kunden zu begeistern!“

Damit sind die Themen der Top-Referenten klar umrissen. Einige Beispiele aus dem vollen Tagesprogramm: Hirnforscher Dr. Hans-Georg Häusel erklärt dem Publikum unterhaltsam, welche Hirnregionen beim Einkauf aktiviert werden und welche Knöpfe der Händler für eine positive Kaufentscheidung drücken muss. 70 bis 80 Prozent aller Entscheidungen fallen beim Menschen laut Dr. Häusel unbewusst. Und er flachst: „Denken ist der schlimmste Zustand des Gehirns“. Emotionen sind aus seiner Sicht der Schlüssel zum Verkaufserfolg.

Maarten Leyts von der belgischen Agentur Trendwolves berichtet, wie junge Menschen aktuell ticken. Vampire sind out (Generation Y), Zombies angesagt (Generation Z). Erfolgreich landen kann man nach Maarten Leyts bei der jungen Zielgruppe mit Angeboten, bei denen die jungen Menschen selbst kreativ sein und etwas schaffen können.

Musterbeispiele für die Vereinfachung komplexer Vorgänge liefert Nils Lenhardt von Helpling gleich doppelt: Zum einen dampfte seine Mannschaft den Online-Buchungsprozess einer Reinigungskraft auf zwei Minuten ein. Die Leistungen sind dabei sowohl für Reinigungskraft als auch für Auftraggeber umfassend, der Buchungsvorgang komfortabel. Simpel eben. Zum anderen bauten Nils Lenhardt und Rocket Internet binnen weniger Monate aus diesem Servicegedanken heraus ein international agierendes Unternehmen auf. Über 400 Mitarbeiter zählt Helpling mittlerweile.

Dr. Wieser schildert eindrücklich, wie lange er brauchte, um Mercateo, eine Beschaffungsplattform für Geschäftskunden, mit der entscheidenden Idee so attraktiv zu machen, dass er seinem großen Ziel näherkommt: „Wir wollen nichts weniger als das größte Unternehmen der Welt werden“, so Dr. Wieser.

Etwas bescheidener ist Thomas Löbel von der Mediengruppe Haas unterwegs. Er verantwortet die Beteiligungen und Gründungen von Startup-Unternehmen für die Mediengruppe. Seine drei wichtigsten Empfehlungen dabei: „Schauen Sie sich das Team an! Und dann – das Team. Und zum guten Schluss, Sie ahnen es, das Team!“ Damit gibt er quasi die Steilvorlage für Motorsportexperte Norbert Haug, der aus aus seiner aktiven Zeit als Mercedes-Verantwortlicher für die Rennsportsparte berichtet. „Ich denke“, sagt Haug, „dass der wesentliche Faktor für Erfolg der Mensch ist. Er muss motiviert, positiv und begeistert sein. Er muss die Dinge mit Freude machen.“ Freiraum und Verantwortung sind dabei für Norbert Haug Schlüsselworte. Nach einer Niederlage gilt es aufzustehen, zu lernen und schnell wieder nach oben zu kommen. Denn es gelte, so Haug den legendären Rennfahrer Marion Andretti zitierend: „If everything seems under control, you’re just not going fast enough.“



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